Kirchweihjubiläum - Festgottesdienst

Ein Festgottesdienst aus Anlass des 25-jährigen Kirchweihjubiläums war einer der Höhepunkte des Wochenendes  in der Gemeinde Altenburg.  Nach Tränen des zerstörerischen Brandes im Jahr 1992, war die Freude über das Beisammensein zum Jubiläum und über das vor 25 Jahren neu errichtete Gemeindezentrum  dominierend.

Die versammelte Festgemeinde erwartete zu diesem besonderen Gottesdienst Bezirksevangelist Karsten Treiber.  Seine Predigt bezog er auf das Bibelwort  2.Korinther 8, 2:

Denn ihre Freude war überschwänglich, als sie durch viel Bedrängnis bewährt wurden, und obwohl sie sehr arm sind, haben sie doch reichlich gegeben in aller Einfalt.

Der Anlass des Kirchweihjubiläums ließ so manche Parallelen der Gemeinden in Makedonien, denen der Brief des Apostel Paulus galt, sowie der Gemeinde in Jerusalem finden. Dies beleuchtete der Bezirksevangelist  mit beeindruckenden Aussagen. Es galt aber auch, das Verhalten dieser ersten Christengemeinden, mit Beispielen und bildhaften Vergleichen auf das christliche Gemeindeleben in heutiger Zeit  anzusprechen. Trotz aller Bedrängnisse, in welcher Form auch immer, und dem Druck durch die Christenverfolgung hielten die Christen damals an der Lehre Jesu fest, lebten die Freude am Evangelium und waren Vorbild in der Opferfreudigkeit. Trotz Anfechtungen übersahen sie nicht die Not der Mitchristen.

Eine Instrumentalgruppe aus der Gemeinde Hermsdorf und der Gemeindechor Altenburg setzten für die musikalische Gestaltung des Festgottesdienstes besondere Akzente.  Als krönender Abschluss erklang der irische Segenswunsch mit der Textpassage: „Möge die Straße uns zusammenführen“.  Eine besondere Andächtigkeit  und innere Stimmungslage kennzeichnen diesen Festgottesdienst, der seine Prägung in der Wortverkündigung und den zahlreichen Musik­beiträgen fand.

Nach dem Gottesdienst wurde die Möglichkeit zum gemeinsamen Mittagessen angenommen. Damit ergaben sich letzte Gelegenheiten zu Gesprächen, bevor die Freunde und Gäste aus der Partnergemeinde Neuwirtshaus sich verabschiedeten.  Viele schöne Eindrücke haben sie auf dem Weg nach Stuttgart begleitet und werden der Gemeinde Altenburg in guter Erinnerung bleiben.